Sonstiges

Vergiftung

Ursache

Der Verzehr unverträglicher Pflanzen, Chemikalien oder ungenießbare Nahrungsmittel kann zu Vergiftungserscheinungen führen.

Symptomatik

Mögliche Symptome einer Vergiftung sind:

Diagnostik

Verschiedene labordiagnostische Untersuchungen, insbesondere Blutuntersuchungen, können den Verdacht auf eine Vergiftung bestärken.

Therapie

Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, gehört das Kaninchen unverzüglich in tierärztliche Behandlung! Haben Sie einen Verdacht oder Nachweis, was zu den Vergiftungserscheinungen geführt haben könnte bzw. hat, nehmen Sie eventuelle Rückstände der aufgenommenen Substanz sowie die Verpackung unbedingt mit zum Tierarzt. Eventuell ist dann die Behandlung mit einem Gegengift möglich. Da Kaninchen nicht erbrechen können und operative Magenentleerungen in geschwächtem Zustand oft nicht überleben, beschränken sich weitere Therapiemöglichkeiten auf eine allgemeine Kreislaufstabilisierung durch Infusionen und Zwangsfütterung, ggf. der Verabreichung fiebersenkender Medikamente sowie Antibiotika (und infolgedessen auch Probiotika) zur Behandlung der Blutvergiftung.

Prognose

Die Prognose ist abhängig davon, welcher Giftstoff in welchen Mengen aufgenommen wurde, welche Symptome auftreten und wie viel Zeit bis zu Beginn der Therapie vergangen ist.

Prophylaxe

Bewahren Sie chemische Substanzen oder Nahrungsmittel, die für die Kaninchen nicht geeignet sind, immer außer Reichweite der Tiere auf. (Potentielle) Giftpflanzen, insbesondere, wenn es sich dabei nicht um heimische Pflanzen handelt, sollten vorsichtshalber immer aus dem “Kaninchenrevier” entfernt werden.

Im fortgeschrittenen Stadium einer Vergiftung kann es zur akut lebensbedrohlichen Schocksymptomatik kommen. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter:

INFO: Septischer Schock