Erkrankungen des Harntraktes

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Nierenerkrankungen

Die Niereninsuffizienz bezeichnet eine verminderte Arbeitsleistung der Niere. Es kommen verschiedene Ursachen in Frage.

Dieses Krankheitsbild tritt bei Kaninchen jeder Altersklasse relativ häufig auf und wird oft erst im späten Stadium erkannt. Auch plötzliche Todesfälle, die erst in der Pathologie auf ein Nierenversagen zurückgeführt werden, sind keine Seltenheit, da die Symptome oftmals schwer erkennbar sind oder einer anderen Problematik zugeschrieben werden.

Physiologische Hintergründe

Die Niereninsuffizienz hat zur Folge, dass das Blut nicht mehr in ausreichendem Maße gefiltert wird und die körpereigenen Abfallstoffe, welche natürlicherweise über den Urin ausgeschieden werden - die sogenannten harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure) - sich im Blut anreichern.

Hinzu kommt, dass die Filtration des Blutes nicht mehr richtig funktioniert - d.h. Blutbestandteile, die von der gesunden Niere gezielt im Körper zurückbehalten oder nach der Filtration wieder rückresorbiert werden, werden stattdessen mit dem Harn ausgeschaden und sind somit im Urin nachweisbar. Hierzu gehören Proteine bzw. Natrium und Wasser.

Ein Nierenpatient verliert dadurch große Mengen an Flüssigkeit. Ein Symptom der chronischen Niereninsuffizienz ist daher ein sehr wässriger, schwach konzentrierter Urin (vom Tierarzt feststellbar).

Unterschieden werden die akute und die chronische Niereninsuffizienz.

Die akute Niereninsuffizienz ist oft gut therapierbar, sofern sie rechtzeitig erkannt wird. Die chronische Niereninsuffizienz hingegen ist ein fortschreitender Prozess, der allerdings durch geeignete Therapiemaßnahmen und eine naturnahe Fütterung signifikant verzögert werden kann.

Ursachen

Akute Niereninsuffizienz:

Chronische Niereninsuffizienz:

Eine Harnröhrenverlegung führt dazu, dass das Kaninchen keinen Urin mehr absetzen kann und sich dieser in die Nieren zurückstaut. Sie ist mit gravierenden Schmerzen verbunden und ein absoluter Notfall! Meist sind Blasensteine durch eine zu trockene Ernährung oder das regelmäßige Verfüttern von Kalziumkonzentraten (Trockenkräuter, Trockengemüse, Pellets, Kalklecksteine, Fertigmischfutter, ...).die Ursache.

Eine bakterielle Entzündung der Niere tritt bei längerfristig unbehandelten Infekten auf, z.B. chronischen Blasen-, Zahnwurzel- oder Ohrenentzündungen, Ansteckendem Kaninchenschnupfen usw. Die Bakterien können dadurch von der Blase in die Nieren empor wandern bzw. mit dem Blutstrom dorthin gelangen und die Nierenfunktion zusammenbrechen lassen.

Vergiftungen, die akute Niereninsuffizienzen zur Folge haben, treten eher selten auf - z.B. im Falle einer Medikamentenüberdosis.

INFO: Blasenentzündung

Eine Infektion mit dem Einzeller Enzephalitozoon Cuniculi gehört zu den häufigsten Auslösern der chronischen Niereninsuffizienz. Sie muss nicht zwangsläufig von neurologischen Ausfällen oder anderweitigen "E.Cuniculi-typischen Symptomen" begleitet werden, sondern tritt häufig isoliert auf und führt auch bei Kaninchen im jungen Alter immer wieder zu plötzlichen Todesfällen, da die Tiere kaum Symptome aufweisen.

INFO: Enzephalitozoonose

Kalzinosen in Form von Nierengrieß oder -steinen werden grundsätzlich durch eine im Verhältnis zur Flüssigkeitszufuhr zu kalziumreiche Ernährung verursacht. Die Kalziumkristalle setzen sich im Nierengewebe fest und führen zu einer sogenannten "Druckatrophie", schädigen also druckbedingt das Gewebe. Nähere Informationen zu dieser Thematik finden Sie unter:

INFO: Kalzinosen

Manche Tiere entwickeln im Alter ohne ersichtlichen Grund chronische Niereninsuffizienzen. Unerkannte oder unbehandelte Blasenentzündungen können dazu führen, dass die Bakterien in die Nieren wandern und diese schädigen. Auch eine Tumorbildung kann zur Zerstörung von Nierengewebe führen und entsprechende Symptome hervorrufen. Es handelt sich in der Regel um bösartige Geschwulste, z.B. das renale Karzinom oder multiple Tumorherde im Rahmen einer Leukose.

Symptomatik

Eine akute Niereninsuffizienz tritt plötzlich auf und ist mit einem hochgradig gestörten Allgemeinbefinden verbunden. Sie ist immer ein dringender Notfall!

Das Tier ist dabei schwach und apathisch und zeigt keinen Appetit, auch neurologische Symptome sind möglich. Um sein Leben zu retten, sind umgehend Infusionen und (im Falle einer bakteriellen Ursache) Antibiotika notwendig. Im Falle einer Harnröhrenverlegung, durch die sich der Urin bis in die Nieren zurückstaut, ertastet der Tierarzt eine massiv überfüllte Harnblase.

Bei schnellem Eingreifen ist eine völlige Ausheilung der akuten Niereninsuffizienz möglich, anderenfalls kann, sofern das Tier trotz später Behandlung überlebt, eine chronische Nierensinsuffizienz zurückbleiben.

Das typische Bild des chronisch nierenkranken Tieres besteht aus einem schleichenden Gewichtsverlust bishin zur Kachexie (=Abmagerung), einem struppigen, glanzlosen Fell, eingefallen wirkenden Körper, Exsikkose (Austrocknung), ausgedehnten Müdigkeitsphasen und schließlich zu einem gering- bis hochgradig gestörten Allgemeinbefinden, welches mit Apathie (=Teilnahmslosigkeit) und Anorexie (=Appetitlosigkeit) einhergeht.

Ebenfalls möglich, oft aber nicht feststellbar sind Polydipsie (=vermehrter Durst) in Folge einer Polyurie (=vermehrtem Harnabsatz). Leider werden diese Symptome gerade bei Tieren, die artgerecht mit reichlich Frischfutter ernährt werden, häufig nicht bemerkt, da sie erstens sowieso schon große Mengen Urin absetzen (besonders in größeren Gruppen ist kaum feststellbar, ob eines der Tiere mehr Harn als sonst absetzt) und zweitens so viel Flüssigkeit mit der Nahrung aufnehmen, dass sie trotz der Erkrankung keinen vermehrten Durst verspüren und somit auch nicht beim vermehrten Trinken beobachtet werden.

Gelegentlich fällt ein vermehrter Harnabsatz dadurch auf, dass stubenreine Tiere plötzlich unsauber werden oder sich "einnässen".

Unter Umständen ist bei betroffenen Tieren ein Uringeruch aus dem Maul wahrnehmbar, welcher auf der Strategie des Körpers basiert, den Harnstoff über die Schleimhäute anstatt über die geschädigten Nieren auszuscheiden. Diese sogenannte Urämie (=Harnvergiftung des Blutes) wiederum kann zur Stomatitis (=Maulschleimhautentzündung) führen.

Problematisch an Nierenerkrankungen ist die Tatsache, dass Veränderungen im Blut erst erkennbar sind, wenn die Nieren bereits mindestens 70% ihrer Funktionstüchtigkeit eingebüßt haben.

Geringergradige Insuffizienzen werden durch erhöhte Leistung der noch intakten Nierenkörperchen kompensiert; selbst eine komplett zerstörte Niere führt klinisch und bluttechnisch zu keinerlei Auffälligkeiten, solange die zweite Niere noch weitestgehend gesund ist.

Durch ihre verstärkte Beanspruchung gehen auch die noch intakten Nierenzellen nach und nach zugrunde, d.h. die Erkrankung schreitet permanent fort.

Diagnostik

Durch Palpation des Bauches lässt sich der Füllungszustand der Blase ermitteln. Eine hochgradig überfüllte Blase deutet darauf hin, dass die Harnröhre des Kaninchens verlegt ist, es also keinen Urin absetzen kann. In der Folge staut sich der Harn in die Nieren zurück und führt dadurch zu einer akuten Niereninsuffizienz.

Um ein Einreißen der Blasenwände zu vermeiden und dem Tier schnelle Erleichterung zu verschaffen, kann zunächst mittels Zystozentese in die Blase gestochen und Urin abgezogen werden. Mittels Röntgendiagnostik kann anschließend festgestellt werden, ob ein Stein die Harnröhre verlegt. Ein solcher müsste umgehend operativ entfernt werden.

Frühere Erkrankungsstadien der chronischen Niereninsuffizienz lassen sich gelegentlich durch Ultraschall-, in einigen Fällen (z.B. Nierensteine, Tumore) auch durch Röntgendiagnostik nachweisen. Sind die Nieren bereits zu mehr als 70% geschädigt, lassen sich per Blutuntersuchung erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte messen.

Im Blutbild lassen sich auch bakterielle Infektionen erkennen, nämlich wenn mehr neutrophile Granulozyten als Lymphozyten vorhanden sind (im Normalfall ist das Verhältnis andersherum). Auch eine Leukozytose ist möglich.

Diese sogenannten "harnpflichtigen Substanzen" werden von gesunden Nieren aus dem Blut gefiltert. Eine verminderte Arbeitsleistung der Nieren führt zu ihrer Anreicherung im Blut, es entwickelt sich eine Urämie (= Harnvergiftung).

Urinuntersuchen helfen bei der Beurteilung über das Ausmaß der Erkrankung. So ist eine per Teststreifen erkennbare Proteinurie (= Eiweiß beinhaltender Urin) grundsätzlich krankhaft. Auch eine sehr niedrige Harnkonzentration deutet darauf hin, dass die Rückresorptionsmechanismen der Nieren gestört sind, wodurch das Tier zu viel Flüssigkeit verliert. Die mikroskopische Untersuchung eines Harnsediments gibt Aufschluss darüber, welche Zellarten an der Proteinurie beteiligt sind (Nieren-, Rund-, Platten- oder Übergangsepithelien), wodurch eine Lokalisation der Erkrankung erfolgen kann. Auch verschiedene Kristalle können per Mikroskopie eines Harnsedimentes nachgewiesen werden.

Einen ersten Hinweis auf eine chronische Niereninsuffizienz kann auch die Palpation (Abtasten) geben. So deuten Verhärtungen im Nierenbereich darauf hin, dass Nierengewebe zerstört und durch Bindegewebe ersetzt wurde. "Schrumpfnieren" sind Anzeichen degenerativer Prozesse, also eines chronischen Krankheitsgeschehens. Vergrößerte oder unförmige Nieren deuten auf Umfangsvermehrungen (Tumore) hin. Gerade in frühen Krankheitsstadien sind Veränderungen durch Abtasten aber oft nicht feststellbar.

Therapie

Neben der Bekämpfung der Ursache ist der wichtigste Bestandteil einer erfolgsversprechenden Therapie die Infusion.

E.C.-positive Kaninchen mit chronischer Niereninsuffizienz sollten mit Fenbendazol behandelt werden, da die Vermutung naheliegt, dass sich der Erreger im Nierengewebe manifestiert hat und für die Schädigungen verantwortlich ist. Durch das Medikament wird die Erregerdichte eingedämmt und das weitere Fortschreiten der Erkrankung gehemmt. Ist nicht bekannt, ob das Kaninchen ein E.C.-Träger ist, sollte parallel zum Behandlungsbeginn mit Fenbendazol eine Blutserum-Untersuchung eingeleitet werden. Im Falle eines positiven Titers wird die medikamentöse Behandlung fortgesetzt, ansonsten abgebrochen.

Liefert das Harn- oder Blutergebnis den Verdacht auf eine bakterielle Ursache, muss eine sofortige Antibiotika-Therapie erfolgen, die mit der Gabe eines Präbiotikums kombiniert wird, um die Darmflora zu schützen.

Ein Blasenstein muss operativ entfernt werden. Eine OP ist auch bei einem soliden Nierentumor möglich, allerdings sollte zuvor per Röntgen- und Ultraschalldiagnostik geprüft werden, ob in der zweiten Niere oder in anderen Organen bereits Metastasen oder leukosebedingte knotige Veränderungen zu finden sind. In diesem Fall sollte dem Kaninchen keine Operation mehr zugemutet werden. Eine durch Nierensteine funktionsunfähige Niere kann ebenfalls operativ entfernt werden, wenn sie dem Kaninchen Schmerzen bereitet. Zuvor sollte aber auch hier geprüft werden, ob die zweite Niere überhaupt noch intakt ist und die Funktion der ersten übernehmen kann.

Intensivpatienten werden vom gewissenhaften Tierarzt stationär aufgenommen und über mehrere Tage intravenös infundiert - d.h. "an den Tropf gehängt" - , bis per Blutuntersuchung eine deutliche Besserung zu erkennen ist. Subkutane (= unter die Haut verabreichte) Infusionen können und sollten Sie nach tierärztlicher Anleitung künftig zu Hause durchführen, um die Nierenfunktion zu unterstützen, ohne das Kaninchen dabei dem Stress eines Tierarztbesuches auszusetzen.

Bei SUC handelt es sich um eine Kombination dreier homöopathischer Medikamente (Solidago compositum, Ubichinon compositum und Coenzyme Compositum), welche die Nierenfunktion unterstützen sollen. Die Wirksamkeit ist medizinisch nicht nachgewiesen, erfahrungsgemäß aber durchaus vorhanden, und schaden tun die Medikamente keinesfalls. Sie können über die regelmäßigen Infusionen gegeben oder separat gespritzt werden.

Noch mehr als bei gesunden Kaninchen ist eine naturnahe Ernährung mit einem reichlichen Grünfutterangebot rund um die Uhr von großer Bedeutung, um die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen.

Zusätzlich zum Trinkwasser können Sie auch 1:1 mit Wasser verdünnten Karotten- oder Fruchtsaft anbieten. Viele Kaninchen schlabbern ihn mit Leidenschaft. Auch ungesüßter Tee trifft den Geschmack einiger Kaninchen.

Nierenkranken Kaninchen, denen es schwer fällt, ihr Gewicht zu halten, sollten zugefüttert werden. Generell eignen sich hierfür besonders Wurzel- und Knollengemüse, die Sie zusätzlich zu rohfaserreichem Frischfutter (Blätter, Kräuter, Gräser, Zweige, ...) rund um die Uhr anbieten können. Sollte der Patient dennoch weiter abnehmen, können Sie ihm zusätzlich kleine Mengen Saaten, Erbsen- und Haferflocken abieten (etwa 2-3x täglich 1 Esslöffel).

Da ein erhöhter Energiegehalt der Nahrung jedoch auch zwangsläufig mit einer geringeren Wasserkonzentration einhergeht, muss die mit den Infusionen erfolgende Flüssigkeitszufuhr gegebenenfalls erhöht werden.

Im Falle einer Nephrokalzinose ist unbedingt auf eine kalziumarme Fütterung zu achten. D.h. insbesondere Trockenkräuter und Trockengemüse sowie sämtliche Mischfuttersorten, Minerallecksteine, Pellets und Leckerlis aus dem Zooladen müssen konsequent vom Speiseplan gestrichen werden. Kalklecksteine und Pellets gehören nebenbei bemerkt ohnehin nicht auf den Speiseplan der Tiere.

Vermeintlich kalziumreiche Frischfuttersoren (z.B. Löwenzahn, Kohlrabi, ...) sind grundsätzlich kein Problem, da gleichzeitig mit dem Kalzium auch so viel Flüssigkeit aufgenommen wird, dass das Kalzium sich gar nicht in den Harnwegen anlagern kann. Sie sollten nicht vom Speiseplan gestrichen werden, um die Fütterung nicht unnötig einseitig zu gestalten.

Mehr Informationen zum Thema Nephrokalzinosen finden Sie unter:

INFO: Konkremente

Prophylaxe

Da Nierenerkrankungen oft erst in weit fortgeschrittenem Stadium zu klinischen Symptomen führen, sind halbjährliche Vorsorgeuntersuchungen per Ultraschall zu empfehlen.

Im Gegensatz zur Röntgendiagnostik ist die Sonographie völlig unschädlich und ermöglicht dem Tierarzt die genaue Beurteilung des Gewebes, die Vermessung des Mark-Nieren-Verhältnisses sowie der Gesamtgröße der Nieren.

Nierenkranke Kaninchen sollten häufiger kontrolliert werden, um die Therapie entsprechend anpassen zu können. Wie oft eine Überprüfung notwendig ist, liegt im Ermessen Ihres Tierarztes.

Kaninchen mit einem akuten Enzephalitozoonose-Ausbruch sollten unbedingt auch vorbeugend gegen Nierenerkrankungen behandelt werden, indem sie über mehrere Tage bis Wochen (je nach Ausmaß und Dauer des Ausbruchs) Infusionen erhalten. Dadurch wird vermieden, dass der Erreger sich in den Nieren ansiedelt.

Kaninchen, bei denen eine chronische Enzephalitozoonose vermutet oder nachgewiesen wird, sollten immer auch auf eine Niereninsuffizienz kontrolliert werden.

Bei Tieren, die einen akuten EC-Ausbruch hinter sich haben, chronisch an der Erkrankung leiden oder Kontakt zu EC-kranken Artgenossen haben oder hatten, sind die o.g. Vorsorgeuntersuchungen besonders empfehlenswert, da bei diesen Tieren eine erhöhte Gefahr besteht, eine Niereninsuffizienz zu entwickeln.

Ein Kaninchen, bei dem der Verdacht auf eine Blasenentzündung besteht (z.B. da es sich verkühlt hat, plötzlich unsauber ist, sich "einnässt", aufgekrümmt sitzt oder hoppelt, häufig presst und dabei keinen oder nur tropfenweise, vielleicht sogar blutigen Urin absetzt, gehört taggleich zum Tierarzt und, sofern eine Urinprobe und ein Ultraschall die Blasenuntersuchung bestätigen, ggf. antibiotisch behandelt - ehe die Erreger in die Nieren einwandern.

Auch anderweitige bakterielle Infektionen wie z.B. Zahnwurzelentzündungen, Ohrenentzündungen oder der Ansteckende Kaninchenschnupfen müssen zügig antibiotisch therapiert werden, um zu verhindern, dass sich die Erreger über die Blutbahn in andere Organe verteilen können.

Im Falle einer chronischen Niereninsuffizienz darf das Kaninchen keine oder nur gering dosierte Medikamente erhalten, welche über die Nieren ausgeschieden werden (z.B. entzündungshemmende Schmerzmittel wie Meloxicam, Narkosemedikamente, Antibiotika, ...) . Anderenfalls droht eine akute Niereninsuffizienz mit Todesfolge!