Die Kaninchen ziehen ein

Kaninchen auswählen: Das müssen Sie beachten

Geborgenheit durch Gesellschaft

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Privatperson oder Tierschutz?

Aus Tierschutzgründen sollten Sie keine Kaninchen aus gezielter Vermehrung bei sich aufnehmen. Eine solche ist verantwortungslos, solange es bereits unzählige Kaninchen gibt, die unter miserablen Bedingungen ihr Leben fristen, weil sich kein neues Zuhause für sie findet. Mit dem Erwerb gezielt gezüchteter Kaninchen unterstützen Sie die "Nachproduktion", obwohl die Tierheime und Auffangstationen bereits überfüllt sind.

Auch, wenn Sie sich Jungtiere wünschen, brauchen Sie sich an keinen Züchter oder anderweitigen Vermehrer zu wenden.

Es kommt immer wieder vor, dass tragende Häsinnen ausgesetzt oder an den Tierschutz abgegeben werden, oder dass durch Fehler bei der Geschlechtsbestimmung "Unfallwürfe" entstehen, die dann privat vermittelt werden. Auf diese Weise können Sie junge Kaninchen bei sich aufnehmen, ohne damit eine weitere Vermehrung zu unterstützen.

Vor allem im Internet gibt es schier endlos viele Anzeigen für Kaninchen, die in Privathand leben und ein neues Zuhause suchen. Die Gründe sind zahlreich: Nachlassendes Interesse, Zeit-, Geld- oder Platzmangel, Entwicklung einer Allergie u.v.m. können dazu führen, dass Besitzer ihre Tiere abgeben möchten oder müssen.

Sind Sie auf der Suche nach zwei Kaninchen, empfiehlt es sich, ein Pärchen zu adoptieren, das bereits harmonisch zusammenlebt. Auch Dreier- oder größere Gruppen werden gelegentlich abgegeben. Alternativ können Sie mehrere bereits zusammenlebende Pärchen bei sich aufnehmen. Suchen Sie ein einzelnes Kaninchen für einen bereits vorhandenen Artgenossen oder zur Vergrößerung Ihrer Gruppe, werden Sie auch hier garantiert im Internet fündig.

In vielen Pflegestellen und Tierheimen leben Kaninchen in Großgruppen zusammen, sodass Sie sich vor Ort alle Tiere in Ruhe anschauen und anschließend Ihre Wahl treffen können.

Tierschutz betreiben durch die Aufnahme kranker Kaninchen?

Vermeien Sie "Mitleidskäufe" kranker Tiere!

Sämtliche Kaninchen, die aus gezielter Zucht, Vermehrung oder gar dem Zooladen stammen, werden nach Abgabe letztlich durch neue ersetzt; durch den Kauf eines kranken Tieres unterstützen Sie somit einen besonders skrupellosen Verkäufer und kurbeln sein Geschäft an. Besser ist ein Hinweis ans Veterinäramt.

Anders sieht es bei Kaninchen aus zweiter Hand aus, die aus dem einzigen Grund abgegeben werden, weil ihre Besitzer keine Kaninchen mehr möchten – bei denen also nicht die Gefahr besteht, dass ein neues Tier in die schlechten Haltungsbedingungen nachrückt. In diesem Fall empfiehlt es sich, das kranke Tier taggleich oder spätestens am nächsten Tag einem Tierarzt vorzustellen, der seinen Gesundheitszustand dokumentiert. Die Behandlungskosten können Sie dem Vorbesitzer anschließend in Rechnung stellen. Bei sehr kranken und / oder stark vernachlässigten Tieren sollten Sie in jedem Fall auch Anzeige wegen Tierquälerei erstatten.

Natürlich müssen Sie sich bei der Aufnahme eines kranken Tieres darüber im Klaren sein, was dies für Sie, das Tier und seine künftigen Artgenossen bedeutet: Die Entwicklung der Erkrankung ist meist nicht vorhersehbar und wird durch einen Besitzer- und Umgebungswechsel in aller Regel erst einmal negativ beeinflusst (Stress). Viele chronische Gesundheitsprobleme (z.B. angeborene Zahnfehlstellungen, Ansteckender Kaninchenschnupfen und u.U. Enzephalitozoonose) garantieren Ihnen für die Zukunft häufige Tierarztbesuche und damit verbundene Dauerkosten.

Der Gesundheitscheck

Unabhängig davon, ob Sie gesunde Kaninchen oder ein erkranktes Tier aus zweiter Hand bei sich aufnehmen möchten, sollten Sie bei der Auswahl wissen, wie sie den Gesundheitszustand prüfen können. Auf diese Weise lassen sich unangenehme Überraschungen in vielen Fällen vermeiden.

Allgemeinbefinden

Gesunde Kaninchen verhalten sich aufmerksam, sie reagieren auf Bewegungen und Geräusche, sitzen und liegen entspannt, ohne gekrümmte Haltungen einzunehmen, sich ständig zu kratzen, zu niesen, erschwert zu atmen oder mit den Zähnen zu knirschen (Achtung: Ein genüssliches Mahlen mit den Kiefern, das “Mümmeln”, zeugt hingegen von Wohlbefinden!) und machen keinen “trübseligen” Eindruck. Weitere Anzeichen von Wohlbefinden (aber natürlich keine Garantie für ein gesundes Tier) sind z.B. Fressen, Männchenmachen, Markieren mit dem Kinn, Putzen, Blinzeln, Gähnen, Wälzen, Strecken, Klettern, Springen und Hakenschlagen.

Fortbewegung

Ein gesundes Kaninchen bewegt sich mit leichten Hoppelsprüngen fort, d.h. es stößt sich kräftig mit den Hinterbeinen ab und landet dann auf allen Vieren. Humpeln, das Nachziehen eines Beines und “Robben” deuten unmissverständlich auf eine Verletzung oder ein neurologisches Problem hin; weniger offensichtlich sind Symptome wie gelegentliches “Krabbeln” oder ein "steifer" Gang. Diese können auf Schmerzen im Bewegungsapparat, z.B. Arthrose, hinweisen.

Fell

Das Fell besitzt einen gesunden Glanz, ohne dabei fettig auszusehen. Es wirkt dicht, sauber und gepflegt – im Gegensatz zu dem oft struppigen, stumpfen Fell kranker Kaninchen. Weitere mögliche Krankheitsanzeichen des Haarkleides sind kahle Bereiche, Schuppen, schwarze Punkte (Flohkot!) oder offensichtlicher Parasitenbefall.

Haut

Streicht man sanft gegen die Haarwuchsrichtung durchs Kaninchenfell, lässt sich ein Blick auf die Haut erhaschen. Rötungen, Beläge, Schuppen und natürlich auch offensichtlicher Parasitenbefall sind als Krankheitsanzeichen zu betrachten! Beim Streicheln können auch Verkrustungen und Schwellungen gut ertastet werden. Kleinere, vereinzelte Verkrustungen sind meist lediglich Folge einer verschorften Wunde, in größerem Ausmaß hingegen kritisch zu betrachten. Schwellungen können hingegegen im ungünstigsten Fall auf einen Abszess oder Tumor hindeuten.

Ernährungszustand

Indem Sie leicht über seinen Körper streichen, können Sie beim normalgewichtigen Kaninchen die Rippen, Schulterblätter und die Wirbelsäule spüren. Ist dies nur unter Druck oder schier gar nicht mehr möglich, ist das Kaninchen übergewichtig bzw. fettleibig. Beim untergewichtigen Kaninchen hingegen stehen die Knochen deutlich hervor oder zeichnen sich sogar spitz unter dem Fell ab.

Augen

Gesunde Augen sind klar und glänzend-feucht. Eingetrübte, glanzlose, tränende, gerötete, tief in den Höhlen liegende oder weit hervorstehende Augen sind ebenso Krankheitsanzeichen wie ein Vorfall des dritten Augenlides, Verkrustungen oder feuchtes Fell in der Augenumgebung.

Ohren

Die Ohren sollten frei von Schmutz, Verkrustungen und Rötungen sein. Stehohrige Kaninchen bewegen ihre Ohrmuscheln unabhängig voneinander in Richtung Geräuschquelle.

Nase

Die Nase ist sauber, trocken und ständig in Bewegung. Achten Sie auch darauf, dass das umgebene Fell trocken und frei von Verklebungen ist.

Krallen

Ein- oder abgerissene oder überlange Krallen – horizontal oder vertikal verbogen – sind v.a. in Verbindung mit Schmutzkrusten ein Zeichen mangelhafter Pflege und/oder Hygienebedingungen.

Pfoten

Die Fußsohlen sind behaart, frei von Wunden und Verkrustungen. Alles andere deutet auf schlechte hygienische Zustände und/oder ungeeignete Einstreu hin.

Zähne

Ziehen Sie die gespaltene Oberlippe eines Kaninchens vorsichtig auseinander, kommen dahinter die oberen Schneidezähne zum Vorschein. Das untere Schneidezahnpaar wird durch einen leichten Zug der Unterlippe gen Kinn sichtbar. Gesunde Zähne sind weiß und unbeschädigt, und stehen gerade aufeinander und sind gerade abgeschliffen. Das Fell rund ums Mäulchen ist trocken und frei von Verklebungen.

After

Die Afterregion ist sauber und gepflegt. Nässende, kotverschmierte oder verfärbte Fellpartien deuten auf Durchfall oder unhygienische Haltungsbedingungen hin.

Der Größencheck

Falls Sie Jungtiere adoptieren, lässt sich ihre spätere Größe am zuverlässigsten vorhersagen, indem Sie einen Blick auf die Eltern werfen - was jedoch in vielen Fällen nicht möglich ist. Ein zweites wichtiges Kriterium ist die Länge der Ohren: Junge Kaninchen, die bereits über vergleichsweise riesige Ohren verfügen, werden mit Sicherheit einmal mehrere Kilo schwer sein. Grundsätzlich gilt: Je länger die Ohren, desto größer werden die Tiere einmal sein.

Der Charaktercheck

Nehmen Sie sich die Zeit, Ihren potenziellen neuen Hausgenossen ganz einfach eine Weile bei ihrem Treiben zuzusehen und zu testen, wie sie sich Ihnen gegenüber verhalten. Der gute Beobachter wird dabei bereits eine Reihe individueller Charakterzüge erkennen und diesbezüglich nicht nur Tiere auswählen können, die seinen Vorstellungen am ehesten entsprechen, sondern auch in der Lage sein Schlüsse zu ziehen, die ihm bei der Zusammenstellung der Gruppe helfen: So sollten sensible Kaninchen nicht unbedingt mit aggressiven Tieren zusammenleben müssen, und sehr lebhafte Kaninchen können auf Dauer zum Stressfaktor von “Faulpelzen” werden.

Prägung auf den Menschen

Gut mit Menschen sozialisierte Tiere reagieren neugierig auf Ihre Annäherung und schrecken nicht vor der ausgestreckten Hand zurück, sondern schnuppern interessiert und fürchten sich auch nicht vor Berührungen. Scheue Kaninchen hatten während ihrer Prägungsphase häufig wenig Kontakt zum Menschen oder haben schlechte Erfahrungen gemacht - daran trägt eine Pflegestelle dann keine Schuld. Natürlich verdienen auch diese Kaninchen ein neues Zuhause; für den Laien können sie aber eine Herausforderung darstellen. Oftmals ist viel Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen notwendig, um ihr Vertrauen zu gewinnen und ihnen ein stressfreies, entspanntes Leben zu ermöglichen. Wenn Sie Zweifel haben, sollten Sie dies besser einem erfahrenen Halter überlassen.

Freundschaften

In einer Großgruppe lässt sich oft auf den ersten Blick erkennen, welche Kaninchen sich besonders gut verstehen und welche nicht: Ein Pärchen, das harmonisch miteinander schmust, sich putzt oder ganz einfach friedlich beisammen liegt, sollte nach Möglichkeit nicht getrennt werden. Bei Kaninchen, die sich gegenseitig drohen, sind hingegen auch zukünftige Spannungen zu erwarten. Alle Erkennungsmerkmale aggressiv handelnder Kaninchen finden Sie unter:

INFO: Körper- und Lautsprache - Das aggressive Kaninchen

Häufig kann Ihnen der bisherige Besitzer detaillierte Informationen über die Beziehungen innerhalb der Gruppe geben. Gerade in Notstationen werden Sie diesbezüglich gerne beraten.

Verträglichkeit & Dominanz

Gerade bei der Aufnahme mehrerer Kaninchen aus derselben Gruppe lohnt es sich, deren Rangordnungsverhalten eine Zeitlang zu beobachten: Kaninchen, die ständig “auf der Flucht sind”, sind unterwürfig – häufig aufgrund fehlerhafter Sozialisierung in ihrer Kindheit – und sollten möglichst nicht mit aggressiven Tieren zusammengehalten werden. Aggressivität ist dabei nicht mit Dominanz gleichzusetzen: Im Gegenteil gibt es sehr friedliche dominante Kaninchen, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Selbst ein drohender Artgenosse wird mitunter schlichtweg ignoriert. Auch zeugt Aggressivität nicht zwangsläufig von einem starken Selbstbewusstsein: Kaninchen, die ständig drohen, dabei aber eher selbst zurückweichen, als anzugreifen, scheinen ihre Unsicherheit ganz einfach zu “überspielen”. Sie können mit verträglichen dominanten Tieren problemlos zusammengehalten werden.

Detaillierte Informationen über Körper- und Lautsprache bezüglich dieser Thematik finden Sie unter:

INFO: Körper- und Lautsprache - Das aggressive Kaninchen

Charakterzüge

Wer genau hinsieht, kann die Charakterzüge seiner späteren Kaninchen bereits erahnen – sofern die Tiere vor Ort nicht so verängstigt sind, dass ihre “guten Eigenschaften” in Nervosität untergehen.

Kaninchen, die Berührungen bereitwillig hinnehmen oder sogar genießen, werden vermutlich immer “verschmuster” bleiben als Tiere, die lieber aufs Angefasstwerden verzichten. Individuen, die dem Menschen freudig entgegenstürmen, Männchen machen, schnuppern und die “Attraktion” zu genießen scheinen, bleiben in der Regel sehr kontaktfreudig und haben großen Spaß an der “Kommunikation” mit ihrem Besitzers. Kaninchen, die nach einem Schrecken davonstürmen und wenige Sekunden später unbekümmert zurückkehren, sind grundsätzlich weniger stressanfällig und sensibel als solche, die erst einmal in ihrem Versteck bleiben und sich “erholen”. Tiere, die viel Zeit mit dem Benagen von Einrichtungsgegenständen verbringen, eignen sich vermutlich nicht für freie Wohnungshaltung, da sie auch vor Möbeln nicht Halt machen werden.

Kriterien an den aktuellen Besitzers

Auch in Tierheimen, Auffangstationen und bei privaten Tierschützern gibt es leider immer wieder “schwarze Schafe”, bei denen die Tiere im Grunde vom Regen in die Traufe geraten sind. Nehmen Sie den aktuellen Besitzer und die Art und Weise, wie er siene Tiere unterbringt, daher genau unter die Lupe.

Halter, die ihre Tiere auf engsten Raum in übereinandergestapelten Käfigen einpferchen, in eine dunkle Ecke wegsperren, mangelhaft ernähren, keinen Wert auf Hygiene legen oder am liebsten von vornherein vermeiden möchten, dass Sie die Lebensumstände der Kaninchen zu Gesicht bekommen, legen wenig Wert auf das Wohlbefinden ihrer Tiere. Solche Missstände sollten Sie keinesfalls durch die Aufnahme eines Kaninchens unterstützen, sondern umgehend dem Veterinäramt melden! Ebenfalls meiden sollten Sie Personen, die Ihnen akut kranke Tiere vermitteln möchten, Sie so schnell wie möglich abspeisen möchten, Fragen ausweichen und generell einfach “einen schlechten Eindruck” machen.

Lassen Sie sich nicht beirren: Eine gute Pflegestelle bzw. Privatperson hat bezüglich ihrer Tiere nichts zu verbergen. Klären Sie vorher ab und bestehen Sie darauf, alle zu vermittelnden Kaninchen in ihrer gewohnten Umgebung anschauen zu dürfen. Bevorzugen Sie Pflegestellen / Besitzer, die ihre Kaninchen von Anfang an artgerecht gefüttert haben – d.h. mit viel Frischfutter und Heu, ohne Weizen und am besten auch ohne Pellets - um keine Kaninchen mit bereits vorgeschädigtem Verdauungstrakt oder Gebiss zu erhalten.

Werfen Sie einen genauen Blick auf Sauberkeit, Qualität des Grünfutters und Heus sowie die vorhandenen Kaninchen. Sind auch nur bei einem von ihnen Krankheitsanzeichen zu erkennen, gehen Sie das Risiko ein, ein ebenalls bereits infiziertes Tier aufzunehmen – auch, wenn das zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch nicht ersichtlich ist.

Achten Sie vor allem auf feuchte Bereiche unterhalb der Augen, Nase und des Mäulchens, die auf ansteckenden Schnupfen und/oder (erblich bedingte) Zahnfehlstellungen hindeuten könnten, auf eine saubere Afterregion (Durchfall deutet auf Fütterungsfehler oder Darmparasiten hin) und darauf, dass die Tiere keine neurologischen Auffälligkeiten (z.B. Kopfschiefhalten, Gleichgewichtsprobleme) zeigen. Bevorzugen Sie verantwortungsvolle Pflegestellen, die ihre Tiere gegen Myxomatose, RHD 1 und RHD 2 impfen.

Eine gute Pflegestelle verhält sich offen und ungezwungen, berät Sie ausführlich, beantwortet gerne Ihre Fragen und freut sich ganz offensichtlich über Ihr großes Interesse.

Rammler und idealerweise auch Häsinnen werden grundsätzlich nur kastriert abgegeben, um einer weiteren Vermehrung vorzubeugen. Der Umgang mit den Tieren ist sanft und liebevoll. Die Behausungen sind an einem hellen, gut durchlüfteten Platz angelegt. sauber, geräumig und gut strukturiert. Die Kaninchen scheinen sich wohlzufühlen, besitzen eine gesunde Neugier gegenüber dem Menschen und machen einen munteren Eindruck.

Vermittlungsannoncen für Jungtiere werden häufig bereits geschaltet, wenn sie noch zu jung für die Abgabe sind. Dies eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Tiere bereits vor der endgültigen Aufnahme zu besuchen. Diese Gelegenheit sollten sie nutzen, um die Pflegestelle / den aktuellen Besitzer frühzeitig unter die Lupe nehmen und die Kaninchen bereits kennen zu lernen.