Gesellschaft durch Artgenossen

Vergesellschaftung von Kaninchen

Geborgenheit durch Gesellschaft

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Die Vergesellschaftung von Kaninchen ist nicht immer einfach und kann zu großen Problemen führen, wenn man sich im Voraus nicht über die richtige Vorgehensweise informiert hat. Auch fühlen sich viele Besitzer damit überfordert, bei den anfänglichen Reibereien zwischen ihren Tieren zuzusehen.

Es gibt bereits viele Tierschutzorganisationen, die unsicheren Besitzern kostenlose Unterstützung vor Ort anbieten. Auch bezüglich der Suche nach einem passenden Artgenossen erhalten Sie hier z.T. Hilfe; evtl. sind sogar Pflegestellen vorhanden, sodass Ihnen direkt ein geeignetes Tier vermittelt werden kann.

Viele Besitzer, die es im Grunde nur gut meinen, machen bei der Zusammenführung unbewusst Fehler. Die in der Vergangenheit routinemäßig empfohlene „Gitter-an-Gitter-Methode“ gilt heutzutage als veraltet, da sie die anschließende Zusammenführung der Tiere erschwert.

Der Grund: Das Trenngitter hindert die Kaninchen daran, ihrem natürlichen Bedürfnis nach einer Rangordnungsfestlegung nachzugehen, was Stress und oftmals einen allmählichen Anstau von Aggressionen zur Folge hat.

Aus demselben Grund sollten sich zwei Kaninchen vor ihrer Zusammenführung nicht einmal riechen, d.h. in verschiedenen Räumen untergebracht und mit keinerlei Gegenständen in Kontakt gebracht werden, mit denen das künftige Partnertier bereits in Berührung gekommen ist.

Kaninchen, die sich „durchs Gitter“ zunächst zu bekämpfen versuchen und nach einiger Zeit schließlich „tolerieren“, scheinen sich in einer Gewöhnungsphase zu befinden; doch der Schein trügt. Die Tiere mögen den Versuch, ihre Rangordnung zu klären, vorerst aufgegeben haben – doch wenn sie sich im Anschluss „Auge in Auge“ gegenüberstehen, fallen die Auseinandersetzungen oft umso heftiger aus.