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Fütterung:  Kaninchen gesund ernähren

Foto von Anni  Eng

Das ideale Grundfutter für unsere Kaninchen ist frisches Grün in Form von Gräsern, Blättern, Kräutern und Zweigen - wie in der Natur. Sie sollten sich rund um die Uhr daran sattfressen können. Obst und Wurzelgemüse sind nur als Leckerli aus der Hand geeignet, trockenes Futter jeder Art sollte komplett gemieden werden. Die einzige Ausnahme stellt Heu dar, welches neben Grünfutter jederzeit zur Verfügung stehen sollte, falls das genießbare Grün einmal ausgehen sollte. 

Leider wird der größte Teil unserer Hauskaninchen noch immer massiv fehlernährt: zu trocken, zu hart, zu energiehaltig. Dadurch sind Zahn-, Verdauungs- und Blasenerkrankungen vorprogrammmiert.

Immerhin hat sich inzwischen weitestgehend herumgesprochen, dass handelsübliches Trockenfutter für die Tiere vollkommen ungeeignet ist. Dennoch halten sich verschiedene Gerüchte hartnäckig. Dazu zählen insbesondere die Empfehlungen zu "Heu als Hauptfutter", Wurzelgemüse und Obst als "geeignetes Frischfutter", "hartem Futter für den Zahnabrieb",  "kalziumarmen Grünfuttersorten", getreidefreien Kräutermischungen als "gesundes Trockenfutter" und vieles mehr. Durch derartige Ernährungsformen züchten wir uns unsere Erkrankungen bzw. die unserer Tiere selber heran.



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